Angebote vergleichen: drei Preise, eine Entscheidung
Drei PDFs im Postfach sind kein Vergleich. Erst wenn die Angebote mit Preis, Datum und dem, was jeweils fehlt, untereinander stehen, siehst du, welches wirklich das günstigste ist.
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Warum der billigste Preis oft der teuerste ist
- Verschiedene Leistungen. Einer rechnet die Baustelleneinrichtung mit ein, der andere nicht. Die Differenz zahlst du später als Nachtrag.
- Angebote altern. Nach acht Wochen gilt der Preis nicht mehr, und die Frist steht im Kleingedruckten.
- Der Zuschlag versickert. Du entscheidest dich, und zwei Monate später steht in der Kostenschätzung immer noch die alte Zahl.
Alle Angebote zu einer Position, untereinander
Der Vergleich beginnt damit, dass die Zahlen überhaupt nebeneinander stehen. In der App liegen die Angebote unter ihrer Position, sortiert nach Betrag.
Dass zwischen dem ersten und dem dritten Angebot 5.150 Euro liegen, sieht man in zwei Sekunden. In drei PDFs sieht man es nach zwanzig Minuten.
- Gruppiert je Position, nicht als eine lange Liste
- Günstigstes und teuerstes sofort erkennbar
- Datum dabei, denn ein Angebot von März gilt im Juli nicht mehr
Elektroinstallation
Geplant 26.000 € · drei Angebote
Hoffmann & Sohn14.02. · Baustrom enthalten 26.750 € Angenommen
Elektro Meier09.02. · ohne Baustrom, ohne Außensteckdosen 28.400 € Offen
Sander Elektrotechnik21.02. · inkl. KNX-Vorbereitung 31.900 € Offen
Abstand zwischen günstigstem und teuerstem: 5.150 €
Was fehlt, entscheidet öfter als was kostet
Das günstigste Angebot ist nicht automatisch das günstigste. Oft steht einfach weniger darin. Deshalb legst du in BauZeuge je Position die Tätigkeiten an und markierst je Angebot, ob sie enthalten, ausdrücklich nicht enthalten oder noch ungeklärt sind. Ungeklärt ist keine Zusage und kein Ausschluss, sondern deine nächste Rückfrage.
Was nicht in die Liste passt, kommt ins Notizfeld: „ohne Baustrom, Außensteckdosen offen". Wenn später jemand fragt, was vereinbart war, ist das genau die Zeile, die du suchst.
- Notiz je Angebot, direkt in der Zeile sichtbar
- Foto oder PDF des Angebots am Eintrag
- Firma verknüpft, mit Anschrift für die spätere Rüge
Angebot bearbeiten
Notiz
Ohne Baustrom und ohne Außensteckdosen. Zählerschrank nur vorbereitet, Anmeldung beim Netzbetreiber nicht enthalten.
Angebot als Foto1 Datei
Vom Zuschlag direkt in die Kosten
Eine Entscheidung, die nur im Kopf stattfindet, steht nicht in der Kostenaufstellung. In BauZeuge wird das angenommene Angebot zur tatsächlichen Summe der Position.
Aus 26.000 Euro Schätzung werden 26.750 Euro Auftrag, und die 750 Euro Differenz stehen ab diesem Moment in der Statistik, nicht erst, wenn die Schlussrechnung kommt.
- Angenommenes Angebot wird die Auftragssumme
- Abweichung zur Schätzung steht ab da in jeder Übersicht
- Vergleich als PDF, für die Ablage oder die Bank
Kostenaufstellung
| Position | Geplant | Tatsächlich | Abweichung |
|---|---|---|---|
| ElektroinstallationHoffmann & Sohn | 26.000 € | 26.750 € | +750 € |
Beauftragt
Ob die Summe aller Zuschläge noch in deinen Rahmen passt, zeigt der Baufinanzierungsrechner und in der App das Restbudget.
Was noch dazugehört
- Angebote je Position gruppiert, nicht als eine lange Liste
- Leistungsumfang je Position: jede Tätigkeit je Angebot als enthalten, nicht enthalten oder ungeklärt
- Notizfeld für alles, was nicht in die Liste passt
- Foto oder PDF des Angebots direkt am Eintrag
- Status offen, angenommen, abgelehnt
- Firma verknüpft: Anschrift und Ansprechpartner sind hinterlegt
- Vergleich als PDF, Angebote als CSV
So funktioniert es in drei Schritten
- Position anlegenZum Beispiel Elektroinstallation, mit deiner Schätzung als geplanter Betrag.
- Angebote erfassenJe Angebot Firma, Summe, Datum und eine Notiz, was drinsteht und was fehlt.
- Zuschlag setzenDas angenommene Angebot wird zur Auftragssumme der Position.
Häufige Fragen zu Angebote
Wie viele Angebote kann ich je Gewerk erfassen?
Beliebig viele. Sie stehen unter ihrer Position gruppiert, sortiert nach Betrag, damit der Abstand sofort sichtbar ist.
Vergleicht die App die Leistungen automatisch?
Nein, und das wäre auch nicht ehrlich. Was in einem Angebot steht, kann keine Software aus einer Summe ableiten. Du legst je Position die Tätigkeiten an und markierst je Angebot: enthalten, nicht enthalten oder ungeklärt. Deckt das günstigste Angebot weniger ab, sagt die App, was fehlt und was du noch nachfragen musst.
Was passiert beim Zuschlag?
Der Betrag des angenommenen Angebots wird die tatsächliche Summe der Position. Ab da rechnet die Kostenaufstellung mit dieser Zahl, und die Abweichung zu deiner Schätzung steht in jeder Übersicht.
Kann ich die Angebots-PDFs ablegen?
Ja. Ein Foto oder eine Datei hängt direkt am Angebot. In den Dokumenten liegt sie zusätzlich, mit Zuordnung zur Firma.
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